Die Energiekosten gehören zu den Ausgaben, die viele Haushalte besonders aufmerksam verfolgen. Nach den starken Ausschlägen der vergangenen Jahre haben sich die Großhandelspreise für Strom und Gas etwas beruhigt. Auf der Rechnung der Verbraucher schlägt sich das jedoch nur teilweise nieder, denn der Endpreis besteht aus mehreren Bestandteilen.
Woraus sich der Preis zusammensetzt
Der Preis für Strom und Gas umfasst neben der reinen Beschaffung auch Netzentgelte, Steuern und Abgaben. Gerade die Netzentgelte können sich je nach Region und Jahr unterscheiden und beeinflussen den Endpreis spürbar. Deshalb kann die Rechnung auch dann steigen, wenn die Großhandelspreise gefallen sind. Ein genauer Blick auf die einzelnen Posten der Jahresabrechnung hilft, die eigene Situation einzuordnen.
Der Endpreis hängt nicht nur vom Großhandel ab, sondern auch von Netzentgelten, Steuern und Abgaben.
Möglichkeiten zum Vergleich
Verbraucher haben die Möglichkeit, ihren Anbieter zu wechseln oder in einen anderen Tarif zu wechseln. Vergleichsportale und die Angaben der Anbieter geben einen Überblick über die verfügbaren Tarife. Wichtig ist, dabei auf Vertragslaufzeiten, Preisgarantien und Bonuszahlungen zu achten, damit der beworbene Preis auch dauerhaft gilt. Wer seinen Verbrauch kennt, kann Angebote realistischer einordnen.
Praktischer Hinweis
Ein Blick auf den eigenen Jahresverbrauch in Kilowattstunden erleichtert den Vergleich erheblich. Viele Anbieter berechnen ihre Tarife auf dieser Grundlage, sodass sich Angebote besser gegenüberstellen lassen.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Preise und Tarife können sich je nach Anbieter, Region und Zeitpunkt jederzeit ändern.